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Gemeinde Hinte

Gemeinde Hinte – Geschichtlicher Überblick

Die Gemeinde Hinte besteht aus acht Ortschaften, die bis zum 30. Juni 1972 selbstständige kleine Gemeinden waren. Im Rahmen der Gebietsreform wurden die Kleinstgemeinden durch Landesgesetz zu einer Gemeinde zusammengeschlossen. Die Flächengröße des Gemeindegebietes beträgt 49 Quadratkilometer.
Die Ortschaft Hinte ist urkundlich erstmals um das Jahr 1000 mit dem Namen „Hinuti“ erwähnt. Eine Urkunde aus dem Jahre 1312 nennt den Ort „Hinte“. Im Ort befindet sich auf einer Warf eine gotische Kirche aus dem 14. Jahrhundert. Der romanische Glockenturm wurde um 1250 erbaut. Zahlreiche Grabsteine aus dem 15. und 16. Jahrhundert weisen auf die geschichtliche Vergangenheit hin.

Viele Kanäle, Wasserstraßen und Heerwege vom ostfriesischen Binnenland führten über Hinte zur Seehafenstadt Emden. Hinte besaß zu früherer Zeit zwei Burgen. Heute steht noch die gut erhaltene Wasserburg, die seit dem 16. Jahrhundert im Besitz der gleichen Familie ist. Kirche und Burg sind ruhender Pol in unserer hektischen Zeit.

Weiter gehören zur heutigen Gemeinde Hinte die Ortschaften Canhusen und Cirkwehrum. Beide Ortschaften wurden auch schon vor dem 13. Jahrhundert gegründet. Es waren und sind kleinste Gemeindeteile mit nur jeweils knapp 200 Einwohnern, die im wesentlichen durch die Landwirtschaft geprägt sind.

In den Ortschaften Westerhusen und Groß-Midlum, so weiß die Chronik zu berichten, hatten ehemals verschiedene Häuptlinge ihren Stammsitz. In der Kirche zu Westerhusen ist noch eine Orgel aus dem Jahre 1642 gut erhalten.

Der Ort Loppersum gehört wohl zu den ältesten Ortsteilen unserer Gemeinde. Ausgrabungsfunde lassen darauf schließen, dass Loppersum schon vor Christi Geburt bewohnt war.

Zeugnisse der Vergangenheit sind auch in Suurhusen zu finden. So erinnert eine Inschrift am Turm der schlichten Suurhuser Kirche an eine Hochwasserflut zur Mitte des 16. Jahrhunderts. Wegen eines Überhangs von 2,43 Metern wird der Turm mit dem schiefen Turm von Pisa verglichen. Die Kirche steht etwas abseits des eigentlichen Ortskerns auf einer Warf.

Bei der Aufzählung der acht Ortsteile unserer Gemeinde dürfen wir Osterhusen nicht vergessen. Angesehene Häuptlinge und Ritter hatten hier ihren Sitz. Der „Osterhusische Accord“ vom 21. Mai 1611 gilt als die „Magna Charta“ Ostfrieslands. Heute erinnert in Osterhusen wie auch in den meisten anderen Ortschaften nichts mehr an die Bedeutung in der Vergangenheit. Blühende Felder, Grünländereien und schmucke Einfamilienhäuser bedecken historischen Boden.

In der Gemeinde Hinte entstanden in den letzten zwanzig Jahren etwa 500 neue Häuser. Sie werden im wesentlichen von Bürgern aus Emden bewohnt, die vor die Tore der Stadt zogen. Die Gemeinde ist eine reine Wohngemeinde. Die Einwohner arbeiten fast ausschließlich in der angrenzenden Stadt Emden, in der allein in den Schiffswerften und im VW-Montagewerk über 12.000 Personen beschäftigt sind.

Die Gemeinde Hinte zählt zur Zeit rund 7.100 Einwohner; vor 15 Jahren waren es nur 6.000. Die Einwohnerschaft ist relativ jung. Ca. 900 Kinder besuchen die in der Gemeinde vorhandenen Schulen vom 1. – 10. Schuljahr (Grund-, Haupt- und Realschule). Zwei Turnhallen, mehrere Sportplätze und eine 27 x 45 m große Sporthalle stehen den Schulen und dem außerschulischen Sport zur Verfügung. Außerdem befindet sich eine Vier-Feld-Tennishalle am Ort.

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