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Gemeinde Hinte

Hundehaltung

Änderungen aufgrund der Neufassung des Niedersächsischen Hundegesetzes (NHundG)

Das Niedersächsische Gesetz über das Halten von Hunden (NHundG) trat am 01.07.2011 in Kraft. Die Neufassung beinhaltet u. a. die Verpflichtung zum Abschluss einer Haftpflicht-versicherung für einen gehaltenen Hund sowie zur Kennzeichnung mittels Transponders, für die keine Übergangsregelungen galten. Eine Übergangszeit von zwei Jahren war für das Sachkundeerfordernis und die Registrierung im Hunderegister Niedersachsen vorgesehen.

Die wesentlichsten Neuerungen hier kurz erläutert:

Haftpflichtversicherung
Jeder Hundehalter muss für seinen Hund ab dem 6. Lebensmonat eine Haftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme von 500.000 € für Personenschäden und 250.000 € für Sachschäden abgeschlossen haben (§ 5 NHundG). Die Police der Versicherung ist bei der Anmeldung des Hundes bei der Gemeinde vorzulegen.

Kennzeichnung
Jeder Hund, der älter als sechs Monate ist, ist durch einen Transponder zu kennzeichnen. Die Kennzeichnung wird durch den Tierarzt durchgeführt und ist ungefährlich. Die Transponder-Nummer ist bei der Anmeldung des Hundes der Gemeinde vorzulegen. (§ 4 NHundG)

Registrierung im Hunderegister
Ab dem 01.07.2013 muss jeder Hundehalter seinen Hund, bzw. seine Hunde im Hunderegister Niedersachsen registrieren. Das Register soll der Identifizierung eines Hundes, der Ermittlung des Hundehalters und der Gewinnung von Erkenntnissen über die Gefährlichkeit von Hunden in Abhängigkeit von Rasse, Geschlecht und Alter dienen. Die Registrierung kann telefonisch, schriftlich oder online erfolgen. Für die Registrierung wird eine einmalige Gebühr. Eine telefonische bzw. schriftliche Anmeldung kostet 27,97 €, eine Online-Registrierung kostet 17,26 €. Schriftliche oder telefonisch übermittelte Daten verursachen einen höheren Bearbeitungsaufwand und sind daher teurer. Die Registrierung kann unter www.hunderegister-nds.de erfolgen; sie ist auch telefonisch unter 0441/39010400 möglich. (§ 6 NHundG)

Sachkundenachweis
Ab dem 01.07.2013 muss jeder Hundehalter eine zum Halten von Hunden erforderliche Sachkunde besitzen. Die theoretische Sachkundeprüfung ist vor der Aufnahme der Hundehaltung, die praktische Prüfung während des ersten Jahres der Hundehaltung abzulegen (Stichwort: Hundeführerschein). Dies ist nicht notwendig, wenn der Halter innerhalb der letzten zehn Jahre bereits nachweislich zwei Jahre ununterbrochen mindestens einen Hund gehalten hat. Von der Nachweispflicht befreit sind auch andere Personengruppen, die in § 3 Abs. 6 NHundG explizit aufgeführt sind.
Die Stellen, wo der Sachkundenachweis erworben werden kann, werden von der Landesregierung bestimmt und rechtzeitig bekannt gegeben. Eine Liste mit diesen Stellen und weitere Informationen zum Sachkundenachweis finden Sie unter www.hunderegister-nds.de/faq.

Die Gemeinde Hinte kann sich auf Verlangen die Einhaltung der geforderten Pflichten nachweisen lassen. Zuwiderhandlungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einer Geldbuße von bis zu 10.000 € geahndet werden kann.

Ansprechpartner

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Arne Janssen

Raum 4Teamleiter Serviceteam Bürgerservice

04925 / 9211-33
04925 / 9211-99
janssen@hinte.de

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Wichtige Information:
Aufgrund der derzeitigen Entwicklung und um eine weitere Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen sind das Abrennen der Osterfeuer und die Maifeiern mit den sie begleitenden Veranstaltungen in der Gemeinde Hinte dieses Jahr untersagt.

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Um eine weitere Verbreitung des Corona-Virus einzudämmen ist das Rathaus der Gemeinde Hinte ab Montag, den 16.03.2020 bis auf Weiteres für den allgemeinen Publikumsverkehr geschlossen.

In dringenden und unaufschiebbaren Belangen wenden Sie sich bitte zur Terminabsprache an folgende Telefonnummern:

Meldeamt/ Standesamt 04925/ 9211 – 31
Steueramt/ Kasse: 04925/ 9211 – 22
Bauamt: 04925/ 9211 – 60
Bauhof: 04925/2312
Kita/Schulen: 04925/ 9211 – 38
Flüchtlingsbetreuung: 04925/ 9211 – 10

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Pressemitteilung des Nds. Städte- und Gemeindebundes – Kreisverband Aurich- in Abstimmung mit dem Landkreis Aurich vom 12.03.2020

Die Städte und Gemeinden im Landkreis Aurich sind heute von Landrat Olaf Meinen und weiteren verantwortlichen Mitarbeiter*innen über die Entwicklung und weitere Maßnahmen bezüglich der Ausbreitung des Covid 19 Virus informiert worden.

Es herrschte Einigkeit, dass man gemeinsam die anstehenden Maßnahmen und notwendigen Entscheidungen treffen und vertreten werde. Dazu gehört auch ein gemeinsames Vorgehen der Städte und Gemeinden bei der Sicherung der gemeindlichen Infrastruktur.

Dazu hat man einen Maßnahmenkatalog erstellt, der dieser PM als Anlage beigefügt ist. Zudem gilt für alle Veranstaltungen die Allgemeinverfügung des Landkreises Aurich vom 11.03.2020.

Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen und zu verlangsamen, werden u.a.

–      bis auf weiteres nach Möglichkeit alle Sitzungen der Räte bzw. der Fachausschüsse abgesagt

–      Öffentliche Veranstaltungen, wie z.B. die gemeindlichen Umwelttage abgesagt

–      Veranstaltungen in gemeindlichen Gebäuden, wie z.B. Theateraufführungen, Elternabende usw. abgesagt

–      Ortsvorsteher und Bürgermeister werden bis auf weiteres keine Geburtstagsbesuche bzw. Besuche bei Ehejubiläen durchführen

–      In öffentlichen Gebäuden wird auf das Händeschütteln verzichtet und ein Abstand von einem Meter erbeten

Die Städte und Gemeinden bitten zusammen mit dem Landkreis Aurich um Verständnis für die getroffenen Maßnahmen. Nach Ostern werden die Verantwortlichen sich erneut abstimmen.

Gleichzeitig wird den Vereinen und Institutionen in den Gemeinden und Städten empfohlen, bis auf weiteres eigene Veranstaltungen, wie Jahreshauptversammlungen, Ehrungen etc., abzusagen.

 

Weitere Informationen zum Thema Corona gibt es u.a. beim Bürgertelefon des Landkreises Aurich unter (04941) 161616 oder auch in den Ordnungsämtern der Gemeinden und Städte im Landkreis Aurich.

 

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