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Gemeinde Hinte

31. März 2021

Osterfeuer: Bürgermeister lassen Hannover entscheiden; Pressemitteilung der Gemeinden Krummhörn und Hinte

Krummhörn/Hinte. Die Entscheidung vieler Kommunen in Ostfriesland,  Osterfeuer abzusagen, ist nicht mehr haltbar.  Die Staatskanzlei in Hannover hat heute verkündet, dass die Ostfriesen ihre Osterfeuer sehr wohl abbrennen dürfen. Damit  jetzt auch in  Hinte und der Krummhörn.  Die Bürgermeister der beiden Gemeinden hatten die Absage von Osterfeuern zuvor auf eindeutige  Entscheidungen des Sozialministeriums sowie des Umweltministeriums in Hannover gestützt. Noch am Dienstag hatte die Landesregierung klargestellt, dass Osterfeuer in Niedersachsen verboten sind. Kleinere, private Osterfeuer seien jetzt aber erlaubt. Wenn die jedoch vom Land als zulässig angesehen werden, besteht für die Gemeinden keine Option mehr, größere Osterfeuer unter den bekannten Corona-Auflagen  zu untersagen.

Krummhörns Bürgermeister Frank Baumann ist einigermaßen irritiert über die Freigabe der Brauchtumsfeuer und der damit in aller Regel verbundenen Treffen von Menschen.  „Wir sehen nicht, dass man in Hannover die Osterfeuer in Verbindung mit dem Brauchtum, den Abend Gesellschaft und im Feuerschein zu begehen,  richtig einschätzt“, so Hintes Bürgermeister Uwe Redenius und Frank Baumann. Beide hätten im Sinne der Pandemie-Eindämmung lieber gesehen, die Feuer wären untersagt worden. Gleichwohl man um ihre Bedeutung für die Dorfgemeinschaften und ihren Stellenwert im Jahresablauf wisse.

In der Staatskanzlei ist man aber auch der Auffassung, dass der Ostfriese zum Osterfeuer Tee trinkt.

Es scheint, als seien Begrifflichkeiten in dem Zusammenhang nicht richtig zugeordnet worden. Das Umweltministerium, zuständig für Brenntage im Land, hatte das Verbrennen von Grünschnitt dieser Tage am Ostersonnabend verboten. Die Staatskanzlei hingegen hat dem Verbrennen von Baumschnitt als Brauchtum zu Ostern vor allem in Ostfriesland, wenn man so sagen mag, seinen Segen gegeben. Klar ist dabei aber auch, dass es keine großen öffentlichen Osterfeuer geben wird. Ansammlungen von Menschen sind auch weiterhin verboten

Jetzt ist es wie es ist: Alle angemeldeten Osterfeuer dürfen damit in den  Gemeinden Hinte und Krummhörn am Ostersonnabend entzündet werden. Die Veranstalter tragen die Verantwortung für die Einhaltung des Versammlungsverbots und alle geltenden Corona-Regeln. Darauf weisen Frank Baumann und Uwe Redenius ausdrücklich hin.

Hinte / Krummhörn 31.03.2021

Bürgermeister U. Redenius
Bürgermeister F. Baumann

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