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Gemeinde Hinte

17. Oktober 2018

Erster Workshop für eine zukunftsorientierte Seniorenpolitik

Von Mai bis August dieses Jahres hat die Gemeinde Hinte alle Bürgerinnen und Bürger ab 60 Jahren einen schriftlichen Fragebogen zugestellt um mehr über die Interessen und Wünsche, aber auch über die Sorgen und Nöte der Seniorinnen und Senioren zu erfahren. 33,6 Prozent der Befragten beteiligten sich an der Aktion, die anonym vom Institut für Sozialforschung und Kommunikation (SOKO) in Bielefeld ausgewertet wurde.

Das Ergebnis dieser Auswertung wurde in einem ersten Workshop am 6. Oktober präsentiert, an dem 25 Interessierte teilnahmen.

Zufriedenheit herrscht bei der Wohnsituation und dem Familienleben. 88 Prozent der Befragten wohnen im eigenen Haus und vier Prozent wohnen mietfrei. Somit bewerten 92 Prozent die aktuelle Wohnsituation als gut oder sehr gut. Wohnen in Eigentum reduziert die Gefahr von Altersarmut. 94 Prozent der Befragten haben Kinder und 86 Prozent auch Enkelkinder. Hiervon haben 87 Prozent auch mindestens einmal in der Woche Kontakt.

90 Prozent der Befragten können, abgesehen von den Verwandten, weitere Personen um Rat und Hilfe bitten. Fünfzig Prozent haben einen engen oder sehr engen Kontakt zur Nachbarschaft. Ein deutliches Verbesserungspotenzial zeigt sich beim altersgerechten Wohnen, denn nur sieben Prozent verfügen über ein Notrufsystem, weniger als zwei Prozent verfügen über einen Treppenlift, nur 31 Prozent der Häuser und Wohnungen sind stufenlos erreichbar und nur 16 Prozent haben Pläne in Richtung einer seniorengerechten Veränderung ihrer Wohnsituation. Diese Veränderungsbereitschaft ist bei den Frauen etwas stärker ausgeprägt, als bei den Männern.

76 Prozent der Befragten kommen im Alltag gut oder sehr gut zurecht. Liegt dieser Wert bei den unter 70-jährigen noch bei neunzig Prozent, so reduziert er sich bei den über 80-jährigen auf 55 Prozent. Die eigene Gesundheit bewerten 55 Prozent der Befragten als gut oder sehr gut. Liegt der Wert bei den unter 70-jährigen noch bei 71 Prozent, so reduziert er sich bei den über 80-jährigen auf 33 Prozent. 28 Prozent der Befragten benötigen regelmäßig Hilfe oder Pflege. Der Bedarf ist bei den Frauen erheblich höher, als bei den Männern. Die häufig benötigten Unterstützungsleistungen sind: Hilfe im Garten, im Haushalt und beim Einkaufen, Begleitung zum Arzt und handwerkliche Hilfe. Die wichtigsten Helfer sind die eigenen Kinder, Ehe- oder Lebenspartner und Freunde und Bekannte.

35 Prozent der befragten Männer und 24 Prozent der befragten Frauen erbringen ehrenamtliche Leistungen. Die 60- bis 69-jährigen ist die am häufigsten ehrenamtlich engagierte Altersgruppe.

Nach der ausführlichen Präsentation durften die Teilnehmer in den Arbeitsgruppen Gesundheit, Nachbarschafts- und Familienbeziehungen, Altersgerechtes Wohnen, Altersarmut, Ehrenamt und Digitalisierung aktiv mitarbeiten und anschließend das Ergebnis vorstellen.

Es wird noch weitere Workshops geben.  Der nächste Workshop findet am 27. Oktober, von 10 bis 16 Uhr, im Gemeindehaus Groß-Midlum statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger, die an dem nächsten Workshop teilnehmen möchten, können sich bis zum 24.10.2018 bei Frau Lücke unter der Telefonnummer 04925/ 921113 oder per Mail unter lücke@hinte.de anmelden.

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