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Politische Entwicklung Gemeinde Hinte
1972 bis heute


Die ehemals selbständigen Gemeinden Canhusen, Cirkwehrum, Groß Midlum, Hinte, Loppersum Osterhusen, Suurhusen und Westerhusen wurden durch Beschluss des Niedersächsischen Landtages zum 01. Juli 1972 zur Gemeinde Hinte zusammengeschlossen.
Ursprünglich war vorgesehen, die acht Gemeinden der Stadt Emden anzugliedern. Nach einer ausführlichen Diskussion im Innenausschuss des Landtages wurde jedoch dem Landtag die Bildung einer Einheitsgemeinde bestehend aus den acht Orten empfohlen.
Die wurde dann durch einen Gebietsänderungsvertrag realisiert. Die Verwaltungsgliederung wurde neu geregelt ebenso wie die Aufgabenübernahme der vorhandenen Schulzweckverbände, Kassenverbände, Feuerlöschverbände sowie der bereits aus fünf Mitgliedsgemeinden bestehenden Samtgemeinde Hinte.

Für eine Übergangszeit von vier Monaten setzte sich der Rat aus 22 Mitgliedern zusammen, die aus den acht bislang bestehenden Gemeinderäten bestimmt wurden.

Die erste Ratswahl für die neue Gemeinde Hinte fand am 22. Oktober 1972 statt. Gewählt wurden 15 Mitglieder von der SPD und vier von der CDU. Erster Bürgermeister wurde Bernhard Kappher.
Gemeindedirektor wurde Garrelt Duin. Er wurde 1984 und 1996 wiedergewält. Mit der Wahl des hauptamtlichen Bürgermeisters endete seine Amtszeit am 1. November 2001.
Von 1991 bis 2001 war Bernd Wolthoff ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Hinte.
Er wurde 2001 zum hauptamtlichen Bürgermeister gewählt. Dieses Amt bekleidete er bis 2006.
Seit der Bürgermeisterwahl 2006 ist Wolfgang Schneider hauptamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Hinte.